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Fotos richtig drucken

Fast jeder hat heutzutage eine Kamera. In den meisten Fällen eine “Digitale”. Ein Schnappschuss ist schnell gemacht und das Foto leicht auf dem Computer übertragen. Auf dem heimischen Computer stapeln sich so mit der Zeit immer mehr Fotos. Digitale Fotos könnten Sie dann auf dem Kameradisplay, am Computer oder am Fernseher anschauen. Die besten und schönsten Fotos sollten allerdings ausgedruckt und ein Platz in einem Album finden.

Hochwertige Ausdrucke können mittlerweile auch Daheim mit einem handelsüblichen Drucker gemacht werden. Ob Ihr Drucker geeignet ist, um auch Fotos zu drucken, lässt sich im entsprechend Handbuch nachlesen. Mit dem richtigen Papier und Tinte erspart man sich die Bestellung im Labor und den damit oft verbundenen Weg zum Fachhändler. Ausdrucke aus dem Labor sind zwar von der Struktur her etwas feiner und die Farben etwas satter, doch reicht der Ausdruck mit dem eigenen Drucker für die meisten Zwecke aus.

Die richtige Tinte

Aktuelle Drucker verfügen über separate Patronen für einzelne Farben, die sich auch einzeln austauschen lassen. Meistens verwendet ein Drucker vier (Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz). Höherwertige Tintenstrahldrucker können allerdings auch bis zu acht verschiedene Patronen haben. Für den Fotodruck gilt: Je mehr Patronen (also je mehr verschiedene Farben) desto besser ist der Fotodruck.

Das richtige Papier

Qualitativ hochwertige Fotos lassen sich nicht auf normalem Papier drucken, da hier die Farben direkt in Papier hinein fließen und dadurch verschwimmen. Bei dem teureren Fotopapier tritt dieser Effekt nicht auf, da dies über eine spezielle Oberfläche verfügt, bei dem die Tinte aus dem Druckkopf im Papier nicht ineinander fließt.

Papierarten sind zahlreiche verschiedene auf dem Markt vertreten. Sei es matt oder glänzend, ob dick oder dünn. Bei dem Papier sollte nicht aber gespart werden. Je dicker das Papier, umso teurer wird zwar der Ausdruck, doch höhere Qualität ist sichtbar. Bei höherwertigem Papier trocknet die Tinte schneller, die Farben sind satter und der Ausdruck „lebt länger“.

Die Farbe des Bildes

Wahrscheinlich wird das Bild auf dem Monitor des Computers anders aussehen, als auf dem Ausdruck. Dies liegt daran, dass der Monitor sowie der Drucker nicht aufeinander abgestimmt (kalibriert) sind. Wird besonderen Wert auf die richtige Farbe gelegt, sollte der Monitor also kalibriert werden.

Um die richtigen Farben einzustellen sind auf dem Markt entsprechende Sensoren ab etwa 125,00 Euro, wie etwa der Spyder3 Pro von DataColor, zu haben. Diese werden auf den Monitor gelegt und mit der mitgelieferten Software wird der Monitor automatisch kalibriert. Auf diese Weise können am Computer die verschiedenen Farbprofile miteinander verglichen und Unterschiede angepasst werden.

Besonderheit des Spyer3 Pro der Firma DataColor ist die neue ReCAL Funktionalität, mit der die Kalibrierungszeit um mehr als die Hälfte verringert wird. Berücksichtigt wird bei der Kalibrierung auch das aktuell vorhandene Umgebungslicht. Der Sensor misst dabei automatisch die Umgebungsbeleuchtung im Raum, um so das Bild des Monitors entsprechend anzupassen. Mit der in den Spyer3 Pro integrierten SpyderProof-Funktion kann der Benutzer mithilfe eines Vorher-/Nachher Modus die Kalibrierung des Monitors überprüfen.

Als Alternative zu dem Spyder3 Pro kann auch der huey Pro der Firma Pantone treue Dienste leisten. Wie der Spyder3 Pro verfügt auch der huey Pro über einen Umgebungslichtsensor. Zahlreiche Hilfsfunktionen helfen dem User schrittweise den eigenen Monitor zu kalibrieren.

Reicht das Budget für einen solchen Sensor nicht aus, kann die Abstimmung von Monitor und Drucker auch mit entsprechender Software realisiert werden. Mit entsprechenden Referenzdateien hilft das kostenlose Programm Digital Quality Tool die Darstellung beider Geräte anzupassen.

 
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