Die professionelle L-Serie wird um das Telezoomobjektiv EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM ergänzt. Canon hat hierfür Fotografen befragt, was das Unternehmen im Vergleich zu den Vorgängermodellen verbessern sollte. Herausgekommen ist ein breiterer und gummierter Fokussiergriff sowie weitere Schalter. 23 Linsen werden hintereinander gereiht, zum größten Teil ohne Fehler in der Abbildung, wie etwa chromatische Aberrationen.
Der Autofokus wurde gegenüber dem Vorgänger stark beschleunigt, was durch ein neues Autofokus-System und eine schnellere Berechnungseinheit möglich wird. Für den manuellen Fokus müssen Sie den Autofokus nicht extra ausschalten. Gummierungen schützen das Gerät vor eintretender Feuchtigkeit. Die Naheinstellgrenze wurde auf 1,2 Meter reduziert. Kaufen können Sie das Canon EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM ab März für etwa 2400,00 Euro.

Nikon präsentiert den AF-S Telekonverter TC-20E III. Es soll der weltweit erste Konverter sein, der mit einer asphärischen Linse ausgestattet wurde. Natürlich sind auch hierbei eine Bildstabilisierung, Autofokus und die Übertragung der Blendenwerte inklusive. Ab Januar 2010 können Sie dieses Objektiv erwerben. Kosten wird es voraussichtlich 530,00 Euro.

Objektive zu wechseln sind wir gewohnt. Ricoh geht weiter und ermöglicht auch den Austausch von Bildsensor und Bildverarbeitungsprozessor. Ein neues Kamerakonzept, das GXR-System, bietet sogenannte Aufnahmemodule an, die dank eines Schiebeanschlusses an der Kamerabasis angebracht werden können. Die Basis selbst hat deshalb natürlich auch keinen Bildsensor integriert. So können Sie später etwa ein Update der Hardware von 10- auf 12-Megapixel vornehmen, auch mit variierenden Brennweiten.
Zum Start bietet das Unternehmen zwei Objektivmodule an: das S10 24-72mm f2,5-4,4 VC und das GR-Objektiv A12 2,5/50mm Macro.

Das S10-Modul kostet etwa 350,00 Euro und bietet dafür 10 Megapixeln, Brennweiten im Bereich von 5,1 bis 15,3 Millimetern, eine Empfindlichkeit von 100 bis 3200 ISO und Verschlusszeiten von 180 bis 1/2000.Das A12 kostet etwa 670,00 Euro und bietet dafür 12 Megapixel, eine reale Brennweite von 33 Millimetern, eine Empfindlichkeit von 100 bis 3200 ISO und Verschlusszeiten von 180 bis zu 1/3200. Das Gehäuse soll ab sofort für etwa 460,00 Euro erhältlich.
Canon setzt schon seit 1995 integrierte Bildstabilisatoren ein. Diese werden in die Objektive eingebaut. Das erste Objektiv, das mit dieser Technik ausgestattet wurde, war das EF 75-300mm f/4-5.6 IS USM. Seitdem sind über zwanzig Objektive am Markt erschienen, welche dieses Feature zur Stabilisation mitbringen. Eine bewegliche Linsengruppe gleicht dabei Kippbewegungen der Kamera aus, die dank einem Sensor erkannt werden.

Zukünftige Modelle werden zusätzlich zum Winkel auch die Beschleunigung registrieren. Dank diesem hybriden System werden weitaus mehr Daten der Korrektur zur Verfügung gestellt, wodurch die optimale Ausgleichsbewegung errechnet werden kann. Gerade bei Nah- und Makroaufnahmen ist das von Bedeutung. Auch die Qualität der Videoaufnahmen wird so erhöht. Ein Thema, das in Zukunft eine noch grössere Rolle spielen wird. Erste Objektive mit dem Hybrid Image Stabilizer sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.
Ortlieb hat die Serie von wasserdichten Taschen optimiert. So wurden die Taschen Aqua-Zoom, Aqua-Cam, Protect und Aqua-Zoom Plus um einen wasserdichten Dichtlippenverschluss ergänzt. Die Kamera oder das Zubehör können so noch schneller zum Einsatz kommen.
Die Snap genannte Kameratasche ist in drei Größen erhältlich. Das Equipment ist vor Regen und Spritzwasser geschützt. Gedacht ist die Tasche für eine kleine Kamera, ein Handy oder Fernglas. Dank der Innenpolsterung und dem PU-beschichtetes Corduragewebe ist ein guter Schutz gegeben. Pfiffig ist das Netzinnenfach für Speicherkarten. Ein “Snap” kostet je nach Größe etwa 25 bis 35 Euro.
Die etwas größeren Taschen Aqua-Zoom und Protect haben den neuen Quick-Seal-Verschluss mit Dichtlippe integriert. Der Verschlussschieber hilft beim sehr schnellen Öffnen und Verschliessen der Tasche. Einen sicheren Platz findet die Video- oder Fotoausrüstung in der variablen und gepolsterten Inneneinteilung, die an verschiedene Anforderungen der Ausrüstung angepasst werden kann. Die Protect ist für Kompaktkameras gemacht und kostet etwa 45,00 Euro. Die Aqua-Zoom ist speziell für Kameras mit Zoom-Objektiv geformt und kostet etwa 70,00 Euro.
Mit Aqua-Zoom Plus hat Ortlieb eine Kameratasche mit Deckelverschluss im Programm, die speziell für Kameras mit Zoom- oder Teleobjektiv geeignet ist. Die Innenpolsterung, das abriebfeste Corduragewebe, anpassbare Stützstege und die Netzaußentasche mit Reißverschluss für kleines Zubehör wie etwa einige Speicherkarten machen die Tasche zu einem interessanten Objekt für den nächsten Einkauf. Aqua-Zoom Plus kostet etwa 80,00 Euro.
Lange Objektivbrennweiten benötigen besondere Stative. Oftmals eingesetzt in der Tier- oder Sportfotografie sind Geschwindigkeit und weiche Bewegungen gefragt. Der neue modulare Stativkopf Gimbal von Custom Brackets hat damit keine Probleme. Das Präzisionskugellager bietet selbst bei sehr schweren Objektiven fließende Bewegungen in alle Richtungen. Unterwegs ist das Stativ schnell aufgebaut. Es lässt sich sehr klein zerlegen und transportieren.
Bei der Justierung hilft die Wasserwaage. Bei Panoramaaufnahmen die Gradskalierung. Die Einstellknöpfe sind rutschsicher. Separat kann die horizontale und vertikale Verstellung vorgenommen werden. Das CB Gimbal kostet etwa 799,00 Euro. Der kleinere Bruder Gimbal Basic etwa 359,00 Euro.

Als neues Objektiv begeistert das Leica Super-Elmar-M 1:3,8/18 mm ASPH im Bereich der kurzen Brennweiten des Leica M-Systems. Dazu passend wird auch ein neuer Spiegelsucher M 18 mm angeboten. Gerade für die Landschafts- und Architekturfotografie bietet sich das kompakte Objektiv an. Vignettierungen und Verzeichnungen sind kaum ein Problem. Die Schärfentiefe reicht bei voller Öffnung von Unendlich bis 1,2 Meter. Mitgeliefert wird eine rechteckige Gegenlichtblende, die sich bei Bedarf abschrauben lässt. Im Fachhandel kostet das Leica Super-Elmar-M 1:3,8/18 mm ASPH etwa 2200,00 Euro. Der Spiegelsucher ist für nur 649,00 Euro zu haben.

Wer jetzt noch ein High-End-Blitzgerät benötigt, sollte sich das neue SF 58 anschauen. Die Lichtausbeute ist mit einer Leitzahl von maximal 58 (ISO 100/21°) zufriedenstellend. Gerade als indirekter Blitz auch dank dem dreh- und schwenkbaren Reflektor zu gebrauchen. Integriert wurde auch ein systemgesteuerter Zweitreflektor. Optional erhältlich ist ein Diffusor. Der Zoom-Bereich reicht von 24-105 mm. Vorbereitet ist der Blitz weiterhin für den TTL- und Automatik-Blitzbetrieb. Ein USB-Port bietet die Möglichkeit, Firmware-Updates vorzunehmen. Für etwa 599,00 Euro können Besitzer von Leica Messsucher- und Spiegelreflexkameras oder des neuen S-Systems diesen Blitz einsetzen.

Die EOS-Kameras sind sehr beliebt. Jetzt bietet Canon dafür zwei neue Spezialobjektive an. Einmal das Weitwinkel-Tilt-und-Shift-Objektiv TS-E 24 mm 1:3,5 L II und das Ultraweitwinkel-Tilt-und-Shift-Objektiv TS-E 17 mm 1:4 L.
„Tilt/Shift-Objektive erlauben das Verschwenken (Tilt) oder Verschieben (Shift) der Bildebene. Diese Bildebene ist die Stelle, an der eine scharfe Abbildung erfolgt, welche durch Einstellen der Brennweite am Objektiv festgelegt wurde. Verschiedene Effekte werden hiermit möglich. Wird das Linsensystem verschwenkt (Tilt) kann der Blick des Betrachters auf einen bestimmten Bereich gerichtet werden der scharf ist, während andere unwichtige Bereiche unscharf wirken. Eine geringere Schärfentiefe kann hiermit also simuliert werden.“ Ideal für die Architektur- oder Landschaftsfotografie.

Den größten Bildwinkel bietet das TS-E 17 mm 1:4 L an. 17 Millimeter Brennweite. Das schafft derzeit kein anderes Modell. Beide Objektive haben eine Verschwenkung von ±12 Millimetern. Der Neigebereich reicht von ± 6,5 Grad beim TS-E 17mm 1:4L und 8,5 Grad beim TS-E 24 mm 1:3,5 L II. Das Sub-Wavelength Structure hilft bei der Minimierung von Streulicht und Blendenreflexen.
Der Tilt-Mechanismus ist abhängig von der Shift-Position, wobei der Shift um +/-90 Grad rotierbar ist. Unabhängige Neige- und Schwenkbewegungen sind möglich. So werden sehenswerte Effekte möglich. Das Spiel mit der Unschärfe. Das TS-E 24 mm kostet etwa 2099,00 Euro, das TS-E 17 mm ist für etwa 2399,00 Euro zu haben.
Optische Systeme, nicht nur für die Kamera, sondern auch für den fernen Blick in die Sterne, finden Sie in Halle 3.1. Linsen- und Spiegelteleskope sowie Ferngläser, dafür auch Stative und viel Zubehör, etwa von reflecta, Cullmann, Praktica oder King Home, füllen die Halle. Aufgefallen ist ein Super8-System, das gar nicht altmodisch ist, da es dabei um die Sicherung der alten Filme auf DVD geht.
Runter geht es zur Halle 2.1. Leica empfängt die Besucher an einem Schwarz gehaltenen Messestand. Die »Klassiker der digitalen Fotografie« grenzen die Fläche in leuchtenden Farben ein. »Die Zukunft der Erinnerung« spiegelt die lange Tradition des Unternehmens wieder. Zeiss stellt daneben in einem riesigen Objektiv ihre feinen Geräte aus.
James Bond würde sogleich den Minox-Stand aufsuchen, wo Geheimagenten das passende Equipment austesten können. Hasselblad begeistert nicht nur mit seinen edlen Mittelformat-Digitalkameras, wie etwa die H3D II mit maximal 39 Megapixel, sondern auch mit einer aufwändig gestalteten Bühne, auf der es wirklich “schneit”.